Wie kann man ein gutes Porträt aufnehmen?

Sie haben schon sicher versucht, ein gutes Porträt mit einer professionellen Kamera und mit einem in sich überzeugten Modell aufzunehmen. Wenn es sich daraufhin, auf Ihren Blick, kein erfolgreiches Foto erwies, dann haben Sie schon verstanden, dass die Porträt-Aufnahme – eine der kompliziertesten Arten der Fotografie.

Das Bild wird dadurch noch schlechter, dass nicht jeder eine gute Kamera hat, und die Rolle des Modells spielt die Freundin oder der schüchterne Kunde, die beim Anblick der Kamera nicht natürlich werden und bitten Sie, sie «zu modellieren».

Ist es eine bekannte Situation? Nicht nur für Sie! Die Ratschläge, die Sie in diesem Artikel bekommen, werden Ihnen helfen, dieses Problem zu lösen.

Die Fotos, die unter Berücksichtigung der unten beschriebenen Regeln gemacht werden, sehen nicht nur besser aus, sondern sie gefallen auch den Modells mehr. Es muss jedem bewusst sein, dass es keine Technik der Porträt-Aufnahme existiert, die allen Modellen ausnahmslos passt. Die Pose und der Punkt der Aufnahme, die einem Modell passen, können aber den anderen nicht passen.

Die Einleitung

Bei einer Porträt-Aufnahme soll der Fotograf die fünf wichtigsten Komponenten berücksichtigen:

  1.  Die Brennweite;
  2.  Die Beleuchtung;
  3.  Die Komposition;
  4.  Die Stimmung eines Modells;
  5.  Der Hintergrund.

Die Brennweite

Öfter werden für die klassischen Porträts die Objektive mit der Brennweite 85 mm verwendet. Solche Objektive werden sogar Porträt-Objektive genannt. Ihr Hauptvorteil liegt darin, dass sie die Gesichtszüge des Modells nicht verzerren. Sie sind auch sehr gut für die Großaufnahmen geeignet.

In den kleinen Räumen ist es üblich, die Objektive 50 mm auch zu verwenden. Solche Objektive passen gut für die Aufnahme der mittleren Pläne. Für die Gesichtsporträts ist es besser, das Objektiv 85 mm zu wählen.

Die Objektive 12-24 mm werden für die Porträt-Aufnahmen in der Interieur verwendet. Jedoch ist es nötig sich zu erinnern, dass man das Modell nicht am Rande des Bildes platzieren darf, da ein solches Objektiv die Proportionen des Körpers stark verzerrt.

Die Beleuchtung

Die Beleuchtung ist nicht nur das Schema, ein Foto räumlich zu machen, sondern auch die Möglichkeit, die Vorzüge und die Individualität zu betonen, sowie die Mängel eines Modells zu verbergen. Die Natur hat uns mit absolut verschiedenen Äußeren belohnt, deshalb wird für jedes Modell ein individuelles Beleuchtungsschema ausgesucht. Wenn Sie noch nicht wissen, wie die Beleuchtung die Abbildung des Gesichts eines Modells beeinflusst, werfen Sie Ihren Blick auf diesen Spickzettel. Laut ihm ist es deutlich sichtbar, wie die Person unter verschiedenen Winkeln beleuchtet wird.

In der Porträtfotografie gibt es breit verwendete Varianten der Beleuchtung. Mit Hilfe des gewöhnlichen Lichtes vom Fenster können Sie diese Varianten in Ihrem Zimmer ohne Blitzgeräte modellieren. Sie können mit dem natürlichen Licht (oder mit dem ständigen Licht , zum Beispiel, von den Lampen) probieren, damit alle Veränderungen noch bis zur Aufnahme sichtbar sind.

Einer der berühmtestes Typen der Beleuchtung ist die Beleuchtungstechnik «Schlinge». Bei Aufnahmen mit einem solchen Fall-Winkel des Lichtes auf der Wange erscheint der kleine Schatten von der Nase in Schlinge-Form (ist rechts von der Nase sichtbar):

Dabei soll die Quelle des Lichtes kaum höher als die Augen eines Modells sein, und das Licht soll kaum daneben fallen. Es gibt noch 5 am meisten verwendeten Beleuchtungstechniken, die auch für die Porträts benutzt werden, über die ich in anderem Artikel schreibe .

Die Komposition

Die Komposition im Porträt ist ein sehr breiter Begriff: in diesem gehen sowohl die Pose des Modells, als auch die Konstruktion des Fotos, sogar der Hintergrund und die Kleidung, teilweise ein. Hier sind die Ratschläge, die Ihnen bei dieser wichtigen Frage helfen können:

Die Drittel-Regel

In zwei Wörtern: nach der Drittel-Regel der befinden sich die Sehzentren auf der Fotografie in den roten Punkten, auf der Kreuzung Vertikalen und der Horizontalen:

In diesen Zentren muss man die wichtigsten Objekte anordnen. Es können das Gesicht oder die Figur sein, oder die Augen — wenn es ein Porträt von der Großaufnahme ist. Außerdem können es die wichtigen Details des Interieurs sein. Ehrlich gesagt ist die Regel der Drittel keine Führung auf alle Fälle des Lebens.

Das Zentrum der Fotografie.

Wenn es im Hintergrund die wichtigen Details gibt, dann muss man das Modell nicht in der Mitte der Aufnahme, sondern links oder rechts anordnen. Wenn der Hintergrund neutral ist, und das Modell in die Kamera sieht, dann ist es am besten sie in der Mitte platzieren.

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